|
Wandbild Anne Frank von Jimmy C © Anne Frank Zentrum
|
|
|
|
|
|
|
Guten Tag,
|
|
im September zeigten wir unsere Wanderausstellung in Sachsen-Anhalt. In der JVA Volkstedt haben wir engagierte Inhaftierte zu Peer Guides ausgebildet. Sie begleiteten Mitgefangene sowie Mitarbeiter*innen der JVA durch die Ausstellung mit dem Ziel, den Dialog zu fördern und Vorurteile abzubauen. Damit unsere Bildungsarbeit in Sachsen-Anhalt weitergehen kann, unabhängig davon, wie sich die politische Förderlandschaft entwickelt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Sie kennen Einrichtungen, Schulen oder Partner*innen in Sachsen-Anhalt, die unsere Ausstellung zeigen möchten? Oder Stiftungen und Unternehmen, die Demokratiebildung vor Ort fördern? Bringen Sie uns in Kontakt!
Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus finden jährlich rund um den 7. Oktober, dem Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel im Jahr 2023, und den 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938, statt. Sie werden von der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum organisiert. Ziel der Bildungs- und Aktionswochen ist es, Menschen und Initiativen bundesweit in der Arbeit gegen Antisemitismus zu unterstützen und zu vernetzen. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist »Antisemitismus an Hochschulen«. Deutschlandweit gibt es Veranstaltungen, begleitet von einer Kommunikationskampagne. Machen auch Sie mit – nehmen Sie an Veranstaltungen in Ihrer Nähe teil und setzen Sie sich gegen Antisemitismus ein!
Im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus haben wir neue Handlungsempfehlungen im Umgang mit Antisemitismus im beruflichen und institutionellen Kontext herausgegeben. Sie widmen sich den Feldern Schule, Hochschule, Justiz und Strafvollzug sowie Gedenkstätten und richten sich an Fachkräfte, Politik und Verwaltung. Mit den Handlungsempfehlungen legt der Kooperationsverbund seine letzte gemeinsame Veröffentlichung vor. Die Förderung des Verbunds durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend endet 2026. Am Interessenbekundungsverfahren für eine neue Förderphase haben wir uns beteiligt, eine Entscheidung steht noch aus. Für 2027 und die Folgejahre bedeutet das derzeit große Planungsunsicherheit für unsere Arbeit.
Mehr zu unseren Aktivitäten und Angeboten im Oktober erfahren Sie in diesem Newsletter.
Es grüßt Sie herzlich
|
|
|
|
Veronika Nahm, Direktorin
|
|
|
Einblick in die Plattform SHOAH STORIES © Anne Frank Zentrum, Foto: Claudia Burger
|
|
»Alles über Anne« bei der Langen Familiennacht 2026
Termin: 10.10.2026, 17–19 Uhr, Berlin
Am 10. Oktober beteiligt sich das Anne Frank Zentrum wieder an der Langen Familiennacht, die dieses Jahr das Motto »Familie – Wo Zukunft entsteht und Demokratie beginnt« trägt. Wir laden Familien mit Kindern zwischen 6 und 13 Jahren zu einer Führung durch die Ausstellung, zu Bilderbuchkino, Bastelangeboten und Gesprächen ein.
|
|
Online-Fortbildung »Sicherheitskonzepte in der Bildungsarbeit«
Termin: 16.10.2026, 10–13 Uhr, online
Am 16. Oktober geben das Anne Frank Zentrum und das Begegnungsprojekt »Meet a Jew« des Zentralrats der Juden in Deutschland Einblicke in Sicherheitskonzepte der Bildungsarbeit. Die Veranstaltung ist Teil der digitalen Fortbildungsreihe »Sicher handeln in unsicheren Zeiten« des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA). Eine Anmeldung ist erforderlich.
|
|
Online-Fortbildung zu SHOAH STORIES
Termin: 20.10.2026, 16–17:30 Uhr, online
Wie können Kurzvideos für die Holocaust Education im Unterricht genutzt werden? In einer Online-Fortbildung stellt das Anne Frank Zentrum Lehrkräften die digitale Bildungsplattform SHOAH STORIES vor und zeigt ihnen, wie sich Kurzvideos und pädagogische Materialien für die eigene Unterrichtspraxis nutzen lassen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Termine finden statt am: 24.11. und 15.12.2026, jeweils von 16 bis 17:30 Uhr.
|
|
Familienführung durch die Ausstellung »Alles über Anne«
Termin: 25.10.2026, 14–15 Uhr, Berlin
Das Anne Frank Zentrum lädt am 25. Oktober zu einer öffentlichen Familienführung durch die Ausstellung »Alles über Anne« ein. Die Ausstellung erzählt die Geschichte Anne Franks und erinnert an die Verbrechen der Nationalsozialisten. In der Führung werden Verbindungen zwischen Anne Franks Tagebuchaufzeichnungen und Antisemitismus, Rassismus und weiteren Formen der Diskriminierung in der Gegenwart hergestellt.
|
|
|
Online-Fortbildung »Digitale Sicherheit und Resilienz stärken«
Termin: 27.10.2026, 15–18 Uhr, online
Am 27. Oktober geben Kolleg*innen von democ e.V. im Webinar »Digitale Sicherheit und Resilienz stärken« praxisnahe Einblicke in aktuelle Cyberbedrohungen und Tipps, wie man sich im Alltag wirksam schützen kann. Die Veranstaltung ist Teil der digitalen Fortbildungsreihe »Sicher handeln in unsicheren Zeiten« des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA). Eine Anmeldung ist erforderlich.
|
|
Anna Schapiro liest aus ihrem Debütroman
Termin: 02.11.2026, 18–20 Uhr, BerlinIm Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus lädt das Anne Frank Zentrum zu einer Lesung mit der Künstlerin und Autorin Anna Schapiro ein. Ihr Debütroman »Fühlen Sie sich wie zu Hause, aber vergessen Sie dabei nicht, dass Sie zu Gast sind« ist ein Epochenporträt sowjetisch-jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert. Eine Anmeldung ist bis zum 1. November unter veranstaltung@annefrank.de möglich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
|
|
Lebendige Bibliothek in Zittau
Termin: 06.11.2026, ab 17 Uhr, Zittau
Am 6. November lädt die Hillersche Villa gemeinsam mit der AG Dialog und dem Anne Frank Zentrum zur Lebendigen Bibliothek »Seitenblicke – Ungehörte Geschichten und wiederentdeckte Erzählungen zu 1989/90« ein. Im Rahmen der jährlichen Lesenacht werden verschiedene Perspektiven rund um 1989/90 geteilt, die im öffentlichen Diskurs bisher ungehört blieben. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle, ein spontanes Vorbeikommen ist möglich.
|
|
Wanderausstellungen im Oktober
|
|
|
Antisemitismus im beruflichen und institutionellen Kontext © Kooperationsverbund gegen Antisemitismus
|
|
|
Arbeitspapiere zu Antisemitismus im beruflichen und institutionellen Kontext
Der Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) hat vier neue Arbeitspapiere zum Umgang mit Antisemitismus im beruflichen und institutionellen Kontext veröffentlicht. Die Papiere bieten einen Überblick über Herausforderungen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit Antisemitismus in den Feldern Schule, Gedenkstätten, Justiz und Strafvollzug sowie Hochschule. Sie umfassen die Ergebnisse von Bedarfsermittlungen, die im Jahr 2025 im Rahmen von Fachgesprächen mit Fachkräften erhoben wurden und beziehen langjährige Erfahrungen der Verbundspartner*innen sowie aktuelle Studien zum Thema ein. Die Papiere richten sich an Fachkräfte, Politik, Verwaltung und eine interessierte Öffentlichkeit. Ziel ist es, Impulse für eine antisemitismuskritische Weiterentwicklung vorhandener Strukturen und Angebote zu geben.
|
|
|
Seminargruppe während eines Workshops © Anne Frank Zentrum, Foto: Ruthe Zuntz
|
|
Qualifizierungsseminar des Anne Frank Jugendnetzwerks
Termin: 27.–30.11.2026, Berlin
Im Qualifizierungsseminar des Anne Frank Jugendnetzwerks entwickeln Jugendliche aus ganz Deutschland Ideen für eine Zukunft ohne Diskriminierung und eine couragierte Zivilgesellschaft. Das Anne Frank Zentrum unterstützt sie bei der Planung, Gestaltung und Umsetzung eigener Projekte – von Workshops über Veranstaltungen bis hin zu Online-Projekten. Die Teilnehmer*innen erwerben wichtige Kompetenzen, um gesellschaftliches Engagement im eigenen Umfeld wirksam umzusetzen. Inspiriert von Anne Franks Tagebuch setzt das Anne Frank Jugendnetzwerk damit seit 14 Jahren Impulse für eine lebendige Erinnerungskultur und eine bessere Zukunft.
|
|
Aufruf: Netzwerk »Erinnern vor Ort«
Organisationen und Initiativen, die Erinnerungsprojekte zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts mit Kindern und Jugendlichen in ländlichen Räumen durchführen, möchten wir in unser Netzwerk »Erinnern vor Ort« einladen! Dort bündeln wir Erfahrungen zahlreicher Initiativen und Projekte und ermöglichen den Austausch zwischen den Akteur*innen. Besonders (post-)migrantische Selbstorganisationen und Initiativen möchten wir stärken und sichtbarer machen. Bei Interesse melden Sie sich gern bei Eleonora Han unter: e.han@annefrank.de
|
|
Auftaktveranstaltung der Aktionswochen gegen Antisemitismus
Termin: 06.10.2026, ab 16 Uhr, Dresden
Zum Start der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus findet an der Technischen Universität Dresden am 6. Oktober eine Eröffnungsveranstaltung statt. Im ersten Teil gibt es die Möglichkeit mit lokalen antisemitismuskritischen Hochschulinitiativen und der Jüdischen Studierendenunion Deutschland ins Gespräch zu kommen und sich gegen Antisemitismus an Hochschulen zu vernetzen. Im Anschluss wird bei einer Podiumsdiskussion über die Situation an Hochschulen nach dem 7. Oktober gesprochen. Die diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus stehen unter dem Motto »Antisemitismus an Hochschulen«.
|
|
|
Anne Frank und Freundinnen im Sandkasten, 1937 © Fotosammlung Anne Frank Haus
|
|
|
Jetzt Teil des Freundeskreises werden!
Unser Freundeskreis besteht aus Menschen, denen das Anne Frank Zentrum am Herzen liegt, die eng mit uns verbunden sind und sich gegen Antisemitismus und weitere Diskriminierungsformen engagieren. Als Mitglied des Freundeskreises unterstützen Sie langfristig jugendliches Engagement für Demokratie und die Erinnerung an Anne Frank. Gleichzeitig erhalten Sie besondere Einblicke in unsere Arbeit, Einladungen zu Veranstaltungen und Freundeskreis-Treffen sowie freien Eintritt in die Berliner Ausstellung »Alles über Anne«. Der Beitritt geht einfach:1. Online-Beitrittsformular ausfüllen. 2. Beitrag wählen. 3. Freund*in werden. Schließen Sie jetzt Ihre Mitgliedschaft ab! Bei Fragen rund um den Freundeskreis wenden Sie sich an: Jens Frenzel, freundeskreis@annefrank.de.
|
|
|
Neuer Digital-Report der Bildungsstätte Anne Frank veröffentlicht
Der neue Digital-Report »Zwischen Gym und Weltverschwörung. Wie Antisemitismus & Antigenderismus autoritäre Milieus auf Social Media verbinden« der Bildungsstätte Anne Frank zeigt, wie auf TikTok, Instagram und anderen Social-Media-Plattformen antisemitische, queerfeindliche und antifeministische Inhalte zu einem autoritären Syndrom zusammenwachsen, das Menschen unterschiedlichster Herkunft, Milieus und politischer Prägung miteinander verbindet – und warum das in den sozialen Medien besonders gut gelingt.
|
|
|
IN DEN MEDIEN
|
|
»Engagement und Mut – Anne Frank Botschafter*innen ausgezeichnet«
Deutschlandfunk, 29.09.2026
|
|
|
|
|
SPENDEN
|
|
Unsere Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus kostet Geld!
|
|
|
|
|
Newsletter weiterempfehlen
Kennen Sie jemanden, der unsere Newsletter auch lesen sollte? Senden Sie gerne diesen Link zur Anmeldung weiter.
|
|
|
|
|