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Wandbild Anne Frank von Jimmy C © Anne Frank Zentrum
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Guten Tag,
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wahrscheinlich haben Sie es bereits in den Medien gelesen: Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend plant größere Änderungen im Bundesprogramm »Demokratie leben!«, von denen zahlreiche gemeinnützige Organisationen betroffen sind. Das Anne Frank Zentrum ist eine von ihnen.
Die geplanten Veränderungen sollen nach aktuellem Planungsstand bereits zum Jahresende eintreten. Der politische Diskurs dazu ist noch nicht abgeschlossen. Wir machen uns große Sorgen, dass die geplanten Veränderungen für uns und für viele der anderen Non-Profit-Organisationen bedeuten, dass eine enorme Finanzierungslücke unserer wichtigen Arbeit für Demokratie entsteht. Es drohen über Jahre entwickelte Kompetenzen und Expertisen sowie funktionierende Strukturen unwiederbringlich verloren zu gehen. Flächendeckend werden wirksame Bildungsangebote gegen Antisemitismus wegfallen. Wir sehen in unserem Themenfeld der antisemitismuskritischen Bildung sehr großen Handlungsbedarf und können nicht nachvollziehen, warum funktionierende Instrumente der Bearbeitung nicht mehr weitergeführt werden sollen.
Wir hoffen sehr, dass die Politik in demokratischen Debatten und im Dialog mit uns als Praxisakteuren eine langfristige Lösung findet, die die erfolgreiche Bildungsarbeit gemeinnütziger Vereine stärkt. Sie trägt wesentlich zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft bei.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, dies zu unterstützen, freuen wir uns sehr. Auch freuen wir uns natürlich über Spenden, auf die wir zusätzlich zu den öffentlichen Fördergeldern angewiesen sind.
In diesem Newsletter möchten wir ihnen einen Einblick in zwei unserer Projekte geben, die Inklusion und Teilhabe von oft marginalisierten Menschen ermöglichen. Und ich möchte Sie zur Teilnahme an den Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus einladen. Darüber hinaus erhalten Sie eine Übersicht unserer aktuell anstehenden Termine für die Erinnerung an Anne Frank und eine demokratische Zukunft.
Es grüßt Sie herzlich
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Veronika Nahm, Direktorin
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Team des Anne Frank Zentrums © Anne Frank Zentrum, Foto: Ruthe Zuntz
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Stellenausschreibung
Bewerbungsfrist: 10.04.2026
Das Anne Frank Zentrum sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referent*in als Elternzeitvertretung im Projekt Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden. Die Stelle ist bis zum 30. November 2026 befristet. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
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Sommerpraktikant*in gesucht!
Bewerbungsfrist: 12.04.2026
Für den Sommer suchen wir im Bereich Berliner Ausstellung eine Praktikant*in, die unsere Arbeit im Rahmen des Studiums oder als Vorbereitung und zur Orientierung bei der Berufs- oder Studienwahl kennenlernen und unterstützen möchte. Das Praktikum soll mindestens sechs und maximal zwölf Wochen dauern und zwischen Juli und September 2026 mit einem Umfang von 35 Wochenstunden stattfinden.
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Blick in die Ausstellung © Anne Frank Zentrum, Foto: Mandy Klötzer
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Familienführung durch die Ausstellung »Alles über Anne«
Termin: 26.04.2026, 14–15 Uhr Ort: Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin
Das Anne Frank Zentrum organisiert am 26. April um 14 Uhr eine öffentliche Familienführung durch die Ausstellung »Alles über Anne«. Die Ausstellung erinnert an Anne Frank und die Verbrechen der Nationalsozialisten. In der Führung werden Verbindungen zwischen Anne Franks Tagebuchaufzeichnungen und Antisemitismus, Rassismus und weiteren Formen der Diskriminierung in der Gegenwart hergestellt.
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Szenische Lesung zu Else Lasker-Schüler & Anne Frank
Termin: 25.04.2026, 19:30 Uhr Ort: MS Goldberg, Schiffahrtsufer 2, 13581 Berlin-Spandau
Am 25. April um 19.30 Uhr veranstaltet die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e. V. in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum und dem Jüdischen Kulturschiff MS Goldberg eine szenische Lesung zu Else Lasker-Schüler und Anne Frank. Für beide war das Schreiben ein Lebens- und Überlebensmittel - ein letzter Halt in taumelnder Welt. Das Stück »›Wer ein rotes, springendes Herz hat‹ Oder: Schreiben um zu leben. Else Lasker-Schüler & Anne Frank« ist eine Hommage an die großartige Kraft der Literatur. Dabei werden die Lebensmotive der beiden Autorinnen – Vertreibung, Exil, Identitätssuche, Liebe und Schreiben – fokussiert.
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Online-Vorstellung: Neue Handreichung zu Antisemitismus
Termin: 29.04.2026, 13–14:30 Uhr, online
Am 29. April stellt das Anne Frank Zentrum die Handreichung »Antisemitismus – erkennen, verstehen, handeln« für Multiplikator*innen vor. Die digitale Veranstaltung bietet einen Einblick in neue Inhalte und Ansätze sowie pädagogische Methoden, die in die überarbeitete Handreichung eingeflossen sind. Wir bitten um Anmeldung bis zum 27. April unter fortbildungen@annefrank.de.
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Wanderausstellungen im April
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Gemeinsames Lernen in der Ausstellung »Alles über Anne« © Anne Frank Zentrum, Foto: Tom Ben Guischard
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Projektrückblick »Alle machen mit!«
Von Mai 2024 bis März 2026 hat das Anne Frank Zentrum das inklusive Projekt »Alle machen mit!« gestaltet. Im Projekt wurden Guides mit Lernschwierigkeiten ausgebildet und beim Einstieg ins Team begleitet. Außerdem gab es einen inklusiven Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus an Schulen sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten und Museen. Es entstanden Lernmaterialien über Anne Frank in Leichter Sprache, Klarer Sprache, Deutscher Gebärdensprache und zum Anhören. Auch der Austausch mit Fachleuten zur Inklusion an Gedenkstätten war Teil des Projekts. Wir haben sehr viel gelernt. Darüber erzählen wir in Videos. Inklusion bleibt auch über das Projektende hinaus ein wichtiges Thema im Anne Frank Zentrum.
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Auszeichnung für das Projekt »Stimmen aus Plötzensee«
Das Projekt »Stimmen aus Plötzensee« des Anne Frank Zentrums wurde im Bundeswettbewerb »Demokratisch Handeln« ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählte es als eines von 50 besonders beispielgebenden Demokratieprojekten aus. Der Wettbewerb würdigt seit über 35 Jahren Projekte junger Menschen, die sich für demokratisches Engagement einsetzen. In dem Projekt, das in Kooperation mit der Helmuth Hübener Schule der JSA Berlin umgesetzt wurde, setzten sich Jugendliche in Haft mit der Geschichte des Gefängnisses im Nationalsozialismus auseinander. Entstanden ist u. a. eine bewegende Podcast-Folge, die sich der Biografie von Max Bindel widmet.
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Aktionswochen gegen Antisemitismus 2026
Die 23. Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus finden vom 6. Oktober bis 9. November 2026 statt. Initiativen, Hochschulgruppen und Organisationen können eigene Veranstaltungen einreichen und Teil der bundesweiten Aktionswochen werden. Der diesjährige Schwerpunkt lautet »Antisemitismus an Hochschulen«. Gesucht werden Veranstaltungen, die sich mit Antisemitismus im Hochschulalltag beschäftigen – zum Beispiel mit Erfahrungen von Betroffenen, mit antisemitischen Strukturen oder mit Ideen zu wirksamen Gegenstrategien.
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Unterstützen Sie das Anne Frank Zentrum © Anne Frank Zentrum, Foto: Mandy Klötzer
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Spenden und Gutes tun!
Es gibt viele Anlässe, unsere Arbeit zu unterstützen – ob als Privatperson, Verein oder Unternehmen. Mit Ihrer Spende zeigen Sie Solidarität und sichern, dass Anne Franks Geschichte nicht vergessen wird. Sie fördern damit das Engagement von Kindern und Jugendlichen für Demokratie und gegen Diskriminierung.
Ihre Spende hilft! Bei Fragen rund um Ihre Spende wenden Sie sich an: Jens Frenzel, spenden@annefrank.de
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Neu: Podcast zur Blickwinkel-Tagung 2025
Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt hat einen zweiteiligen Podcast zur Blickwinkel-Tagung 2025 veröffentlicht. Dieser resümiert die Erkenntnisse der Tagung, die unter dem Motto „Was bringt das alles? Ziele und Wirkungen antisemitismus- und rassismuskritischer Bildung in schwierigen Zeiten“ stand. Sina Arnold (Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt) und Janis Detert (Bildungsstätte Anne Frank) sprechen im Podcast mit Moderatorin Yana Ada über die aktuellen Herausforderungen der politischen Bildungsarbeit und mögliche Lösungsansätze.
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IN DER PRESSE
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»Mit- und voneinander lernen im Frauengefängnis Frankfurt«
Frankfurter Rundschau, 06.03.2026
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SPENDEN
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