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Wandbild Anne Frank von Jimmy C © Anne Frank Zentrum
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Liebe Leser*innen,
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ich möchte Sie auf eine neue Handreichung für Fachkräfte und Multiplikator*innen aufmerksam machen, die das Anne Frank Zentrum im März veröffentlicht hat. Die Publikation unterstützt Menschen dabei, sich selbst im Themenfeld Antisemitismus weiterzubilden und gibt ihnen Anregungen für den Umgang mit Antisemitismus. Ich freue mich, wenn Sie die Handreichung kennenlernen und weiterempfehlen.
Ein wichtiges Element unserer Arbeit ist es, Räume für Begegnungen zu schaffen. Unser Projekt »Erzähl doch mal!« möchte ich in diesem Newsletter besonders hervorheben: 2026 werden wir mehrere Lebendige Bibliotheken durchführen. Das Format funktioniert wie eine echte Bibliothek: Menschen stellen sich mit ihren Lebensgeschichten als »Bücher« zur Verfügung. Andere Menschen können sich ein Buch »ausleihen«. So entstehen wertvolle Begegnungen mit vielfältigen Perspektiven und zeithistorischen Kontexten. Zu unseren Aktivitäten im März gehören eine Führung durch unsere Berliner Ausstellung »Alles über Anne« sowie mehrere bundesweite Wanderausstellungen. Bei einer szenischen Lesung zu Else Lasker-Schüler und Anne Frank im April sind wir außerdem als Kooperationspartner beteiligt. Ich freue mich darauf, Sie an diesem Abend auf der MS Goldberg zu sehen.
Gleich werden Sie bemerken, dass unser Newsletter ein neues Design und eine neue Struktur hat. Wir haben an der Gestaltung, Übersichlichkeit und Lesbarkeit gearbeitet. Schreiben Sie uns, wie Ihnen unser Newsletter gefällt! Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.
Es grüßt Sie herzlich
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Veronika Nahm, Direktorin
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Blick in die Ausstellung © Anne Frank Zentrum, Foto: Claudia Burger
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Familienführung im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus
Termin: 29.03.2026, 14–15 Uhr, Berlin
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bietet das Anne Frank Zentrum am 29. März eine öffentliche Führung durch die Ausstellung »Alles über Anne« an. Die Ausstellung erinnert an Anne Frank und die Verbrechen der Nationalsozialisten. In der Führung werden Verbindungen zwischen Anne Franks Tagebuchaufzeichnungen und Antisemitismus, Rassismus sowie weiteren Formen der Diskriminierung in der Gegenwart hergestellt. Die Führung richtet sich an Menschen ab 10 Jahren.
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Szenische Lesung zu Else Lasker-Schüler & Anne Frank
Termin: 25.04.2026, 19:30 Uhr, MS Goldberg, Berlin
Für Else Lasker-Schüler und Anne Frank war das Schreiben ein Lebens- und Überlebensmittel: ein letzter Halt in taumelnder Welt. Das Stück »›Wer ein rotes, springendes Herz hat‹ Oder: Schreiben um zu leben. Else Lasker-Schüler & Anne Frank« ist eine Hommage an die großartige Kraft der Literatur. Beide hatten eine innere Lebendigkeit, die ihnen die Kraft, den Glauben an sich selbst und die Entschlossenheit gab, den menschenverachtenden Umständen zu trotzen, in denen sie lebten. In dem Live-Hörspiel werden die Lebensmotive der beiden Autorinnen – Vertreibung, Exil, Identitätssuche, Liebe und Schreiben – fokussiert.
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Wanderausstellungen im März
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Handreichung zu Antisemitismus © Anne Frank Zentrum
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Neu für Multiplikator*innen: Handreichung zu Antisemitismus
Seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 erfahren Jüdinnen*Juden einen Anstieg antisemitischer Diskriminierung und Gewalt. Das nehmen auch pädagogische Fachkräfte wahr. Die neu überarbeitete Handreichung »Antisemitismus – erkennen, verstehen, handeln« unterstützt Sie dabei, Antisemitismus zu erkennen und diesem aktiv entgegenzutreten. Wir bieten auch Fortbildungen zur Handreichung an, kontaktieren Sie uns gern unter: fortbildungen@annefrank.de.
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Eva Szepesi in der Wanderausstellung in der JVA Frankfurt © Anne Frank Zentrum, Foto: Felix Schmitt
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Anne Frank Ausstellung im Frauenvollzug
Das Anne Frank Zentrum zeigt bis zum 15. März eine Wanderausstellung zur Lebensgeschichte von Anne Frank im Frauenvollzug in Frankfurt am Main. Rund 15 inhaftierte Frauen der JVA III wurden zuvor zu Peer Guides qualifiziert. Ehrengast der Eröffnungsveranstaltung war Eva Szepesi, die als junges Mädchen das KZ Auschwitz-Birkenau überlebte. Die Anne Frank Wanderausstellung wird 2026 in vielen Gefängnissen gezeigt, unter anderem in Bielefeld, Schwerte, Hamburg und Euskirchen.
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Einblick in die Lebendige Bibliothek in Lebach © Anne Frank Zentrum, Foto: Christopher Folz
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Mehr Raum für Begegnung: Lebendige Bibliotheken 2026 an fünf Orten
Das Projekt »Erzähl doch mal!« geht 2026 in die zweite Runde. Im Laufe des Jahres wird jeweils eine Lebendige Bibliothek an der Theo-Koch-Schule in Grünberg, an der VHS Neubrandenburg, mit dem Makosa e. V. in Gütersloh, dem Palanca e. V. in Eberswalde sowie bei ESTAruppin in Neuruppin durchgeführt. Ziel ist es, durch persönliche Gespräche Begegnungen zu ermöglichen und den demokratischen Dialog im ländlichen Raum zu stärken.
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Unterstützen Sie das Anne Frank Zentrum © Anne Frank Zentrum, Foto: Mandy Klötzer
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Aus Ihrem Anlass wird ein Zeichen: Unterstützen Sie Demokratie und Vielfalt
Es gibt viele Anlässe, die Arbeit des Anne Frank Zentrums zu unterstützen und Spenden für uns zu sammeln. Dazu zählen: Geburtstage, Jubiläen, Trauer- und Gedenkanlässe, Kollekten in Gemeinden, Benefizveranstaltungen sowie sportliche Aktionen. Begleiten Sie unsere Arbeit und helfen Sie uns dabei, dass Anne Franks Geschichte lebendig bleibt. Zusammen fördern wir das Engagement von Kindern und Jugendlichen für Demokratie und Vielfalt. Jede Spende zählt! Bei Fragen rund um Ihre Anlass-Spende wenden Sie sich an: Jens Frenzel, spenden@annefrank.de.
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Videopodcast »Redebedarf« © Bildungsstätte Anne Frank
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Neuer Videopodcast der Bildungsstätte Anne Frank
Der neue Videopodcast »Redebedarf« der Bildungsstätte Anne Frank beschäftigt sich mit Diskurs, Demokratie und digitalen Realitäten. In der aktuellen Folge sprechen Meron Mendel und Yasmine M’Barek über Debatten auf Social Media. Zwischen Callouts, Shitstorms und Positionierungsdruck fragen sie sich: Ist das noch konstruktiver Austausch oder längst eine Empörungsmaschine, die vor allem den Tech-Konzernen in die Hände spielt?
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IN DER PRESSE
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»Ausstellung über Anne Frank in Herne eröffnet«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.02.2026
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SPENDEN
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Unsere Arbeit gegen Antisemitismus und Rassismus kostet Geld!
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